Kurzporträt
Matthias Göttenauer
Matthias Göttenauer
Seine ersten automobilen Reisen machte Matthias mit altersschwachen VW Bussen und ähnlich gut gereiften Fahrzeugen.
Dabei erkundete er Europa und die umliegenden Regionen vom Nordkap bis in die Sahara und Anatolien, sowie Australien, Nord und Südamerika. Wahrscheinlich kommt daher seine Vorliebe auch heute noch 4x4 Vans auf möglichst abenteuerliche Strecken zu locken.
Ihn faszinieren die legendären langen Routen wie Pan Americana, Transsahara oder die Seidenstraße. Als Projektleiter der Touareg 360° Reise verknüpfte er einige dieser Traumrouten zu einer abenteuerlichen Weltreise. Seine Leidenschaft ist die Organisation und Durchführung langer Reisen auf abgelegenen Pisten. Außerdem ist Matthias immer zu begeistern neue Routen in „eigentlich“ schon bekannten Regionen auszukundschaften. Vielleicht gibt es da ja noch eine “Abkürzung…“
Gerade auf Langstreckenprojekten zeigt sich, was seine Arbeit ausmacht: gründliche Vorbereitung, ein realistischer Blick auf Menschen, Material, Zeit und Routenführung. Matthias hat die Fähigkeit, Entscheidungen so zu treffen, dass Tempo, Etappenlänge und Wegwahl stimmig bleiben, auch wenn sich Wetter, Straßenverhältnisse oder andere Rahmenbedingungen unterwegs ändern. Und manchmal bedeutet das eben auch, den Plan anzupassen.
Er liebt es, vermeintliche „weiße Flecken“ in Europa zu finden und dort Reiseverläufe zu entwickeln, die überraschende Einblicke und erlebnisreiche Fahrerlebnisse für Selbstfahrer ermöglichen – ob als geführte Offroad-Reise oder im Rahmen einer Automobilveranstaltung.
Gemeinsam mit Andreas Renz hält er sowohl den Guinness Weltrekord für die schnellste Befahrung der Pan Americana (1999), als auch der Transeurasia (2009) nach Guinness Regeln. Mit Melina Lindenblatt ist er Co-Autor der mittlerweile 8 Reiseziele umfassenden Trackbookreihe – speziell für abenteuerlustige Selbstfahrer.
Seine Lieblingsziele sind das Isländische Hochland, das Okawango Delta und der Norden Patagoniens.