Länderinformationen, Packliste
und Highlights Island
Länderinformationen Island
Geographie & Landschaft
Die Reise führt in einem großen Bogen durch Islands wildes Hochland: von den Geysiren des „Golden Circle“ über einsame Schotterpisten ins nördliche Hochland, rund um den Herdubreid-Vulkan, bis zu den Gletschern und Lavafeldern im Süden. Die Highlights sind lange Offroadpisten, Furten, Vulkane, Gletscherflüsse, heiße Quellen zum Baden, spektakuläre Campplätze inmitten dramatischer Natur und ursprüngliche Hochlandwüsten. Die Strecke kombiniert wenig bekannte Tracks mit berühmten Naturdenkmälern, wobei Komfort und Naturerlebnis gleichermaßen im Mittelpunkt stehen.
Klima & Wetter (August & September)
Im August und September ist Islands Hochland tagsüber meist 5–16°C warm, nachts können die Temperaturen – besonders im Hochland – auf 2–8°C abkühlen. Mit wechselhaftem Wetter (Sonne, Wind, Regen, Schnee) ist jederzeit zu rechnen. Packen Sie unbedingt wind- und regendichte (mehrlagige) Kleidung ein! Die Tage sind noch lang, aber ab Mitte August können die Nächte wieder dunkel werden – erste Nordlichter sind bei klarem Himmel möglich.
Bevölkerung & Kultur
Island zählt ca. 397.000 Einwohner. Die Westfjorde und das Hochland sind praktisch menschenleer, dafür umso spektakulärer. In vielen Camps und Dörfern wird Isländisch gesprochen, Englisch funktioniert fast überall. Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft begegnen Ihnen insbesondere abseits der touristischen Zentren.
Währung, Preise & Bezahlen
Einreise
Für EU-Bürger genügt der Personalausweis/Reisepass, für die Reise mit Mietwagen ist der deutsche Führerschein ausreichend.
Straßenverkehr & Offroad-Regeln
Gesundheit & Versorgung
Packliste für die Island Offroadreise
Dokumente & Geld
Kleidung
Camping, Komfort & Technik
Gesundheit & Verpflegung
Sonstige Tipps
Touristische Informationen zu den wichtigsten Stationen der Reise Island Hochland und Entdecker
Nördliches Hochland
Das nördliche Hochland ist geprägt von weiten, menschenleeren Vulkanlandschaften mit aktiven und erloschenen Vulkanen, Lavafeldern sowie kargen, wüstenartigen Arealen. Charakteristisch ist der markante Tafelvulkan Herdubreid, der wegen seiner markanten Form auch „Sitz der Götter“ genannt wird. Die Region fasziniert durch ursprüngliche Natur und vielfältige vulkanische Formationen.
Akureyri
Akureyri ist die Hauptstadt des Nordens Islands und ein regionales Kultur- und Wirtschaftszentrum mit etwa 19.000 Einwohnern. Die Stadt liegt am fjordartigen Eyjafjörður und bietet zahlreiche kulturelle Einrichtungen sowie historische Bauwerke.
Askja-Vulkangebiet
Askja ist ein herausragendes Vulkansystem im Hochland mit beeindruckenden Kratern und calderabedingten Seen. Die Region ist bekannt für ihre karge Schönheit und gilt als eine der entlegensten Gegenden Islands.
Vatnajökull-Gletscherregion
Der Vatnajökull, Europas größter Gletscher, dominiert das südöstliche Hochland mit seinen Gletscherzungen, Sanderflächen und reißenden Flüssen, die das Hochland durchschneiden. Die Gletscherregion gehört zu den spektakulärsten Naturlandschaften Islands.
Landmannalaugar
Landmannalaugar ist bekannt für seine bunten Rhyolithberge und weitläufigen Lavafelder. Die Vielzahl an heißen Quellen und die farbenfrohe Geologie machen diese Region zu einem der eindrucksvollsten vulkanischen Gebiete Islands.
Südküste und Gletscherlagune Jökulsarlon
Die Route folgt der Südküste entlang eindrucksvoller Landschaften zu Jökulsarlon, der berühmten Gletscherlagune mit abtreibenden Eisbergen und dem nahegelegenen Diamond Beach, wo Eisbrocken am schwarzen Sandstrand liegen.
Ostfjorde
Die Ostfjorde Islands sind geprägt von verwinkelten Fjorden mit steilen Küsten und kleinen Fischerdörfchen. Die Region besticht durch dramatische Ausblicke und eine vielfältige Tierwelt.
Snæfellvulkan
Der Snæfell ist mit 1.833 Metern der höchste freistehende Vulkan Islands außerhalb der Gletscher und liegt im Osten des Landes, am Rande des Vatnajökull-Nationalparks. Der Vulkan ist von ausgedehnten Lavafeldern, Gletscherbächen und Hochmooren umgeben und an klaren Tagen weithin sichtbar. Charakteristisch für den Snæfell ist seine sanft ansteigende, schneebedeckte Kuppe, die dem Berg seinen Namen („Schneeberg“) gab. Die Gipfelregion ist meist bis weit in den Sommer schneebedeckt. Die Umgebung gilt als eine der unberührtesten und ursprünglichsten Wildnisregionen Islands – sie ist bekannt für arktisch-alpine Flora, Rentierherden und eine reiche Vogelwelt. Der Snæfell ist nicht mit dem gleichnamigen, bekannteren Snaefellsjökull auf der Snaefellsnes-Halbinsel zu verwechseln.
Touristische Informationen zu den wichtigsten Stationen der Reise Island Westfjorde
Reykjavik
Reykjavik ist die Hauptstadt Islands und liegt an der südwestlichen Küste der Insel. Sie gilt als nördlichste Hauptstadt der Welt und vereint moderne Architektur, bunte Häuser und eine lebendige Kulturszene. Die Stadt ist Ausgangspunkt für viele Island-Reisen und bietet zahlreiche Museen, historische Sehenswürdigkeiten und Zugang zum Atlantik.
Snaefellsnes-Halbinsel
Die Halbinsel Snaefellsnes im Westen Islands wird oft als „Island in Miniatur“ bezeichnet, weil sie auf kleinem Raum viele typische Landschaftsformen des Landes vereint. Zu den Besonderheiten gehören der markante Vulkan Snaefellsjökull, der von Jules Verne in „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ berühmt wurde, und Attraktionen wie der Berg Kirkjufell, die schwarzen Strände von Djúpalónssandur, die Basaltformationen bei Lóndrangar und das traditionelle Fischerdorf Arnarstapi. Die Halbinsel ist bekannt für ihre malerischen Küsten, Lavahöhlen und reiche Vogelwelt.
Westfjorde
Die Westfjorde sind eine abgelegene, fjordreiche Region im Nordwesten Islands, die durch wilde, zerklüftete Landschaften, steile Klippen und kleine Fischerdörfer geprägt ist. Zu den bedeutendsten Naturwundern zählen der 100 Meter hohe Dynjandi-Wasserfall, die bis zu 440 Meter hohen Klippen von Látrabjarg, die für Papageientaucher bekannt sind, und die roten Sandstrände von Rauðisandur. Die Hauptstadt der Westfjorde, Ísafjörður, besticht durch alte Häuserensembles, Museen zur Fischereigeschichte und ihre authentische Hafenatmosphäre. Die Westfjorde gelten als eine der ursprünglichsten Regionen Islands und sind ideal zum Entdecken wilder Natur, geologischer Formationen und Abgeschiedenheit.
Heiße Quellen der Region
Die Westfjorde und das westliche Hochland bieten viele natürliche Hot Pots und geothermale Quellen, die oft idyllisch in der Natur liegen. Berühmt sind unter anderem die Quellen von Hellulaug sowie zahlreiche kleinere, weniger bekannte natürliche Becken an den Fjordufern. Sie sind integraler Bestandteil der isländischen Badekultur.
Historische Orte und Museen
Typisch für die Region sind kleine, eigenwillige Museen, darunter das Haifischmuseum auf Snaefellsnes und das Westfjords History Museum in Ísafjörður. Sehenswerte Relikte sind auch das Schiffswrack der Garðar BA 64 und das Museum Minjasafn Egils Ólafssonar.
Westlichster Punkt Islands
Der Abstecher zum westlichsten Punkt Islands führt meist zu den Klippen von Látrabjarg, die nicht nur für ihre dramatische Steilküste, sondern auch als bedeutende Brutstätte von Seevögeln berühmt sind. Die Aussicht reicht bis zum offenen Atlantik.
Thingvellir
Thingvellir ist ein UNESCO-Welterbe und Nationalpark im Südwesten Islands. Hier treffen die nordamerikanische und eurasische Kontinentalplatte sichtbar aufeinander – die Almannagjá-Schlucht macht diesen geologischen Umstand eindrucksvoll erlebbar. Im Thingvellir-Park befindet sich auch die historische Thingvellir-Kirche und die Silfra-Spalte, ein mit kristallklarem Wasser gefüllter Riss im Erdreich. Der Nationalpark hat große Bedeutung für die Landesgeschichte, da hier über Jahrhunderte das isländische Parlament (Althing) tagte und das Gebiet als Symbol für die Nation und ihre Unabhängigkeit gilt.